Dipl.-Psychologin 

Claudia Wolf-Kussl

Behandlungsablauf

Vor dem Beginn einer psychotherapeutischen Behandlung steht seit dem 01.04.2017 eine sogenannte Sprechstunde. Hier erfolgt eine erste Orientierung über den weiteren Verlauf.

Vordergründig sind die Sprechstunde und die erste probatorische Sitzung dazu da, die Informationen zusammenzutragen, die notwendig sind, um eine Psychotherapie zu beantragen. Dazu gehören die aktuell erlebten Beschwerden und Symptome, Informationen zur Entstehung der Störungen, aber auch schon konkrete Ziele und Pläne für den Ablauf der eigentlichen Therapie. Daneben geht es in diesen Sitzungen natürlich auch darum, sich gegenseitig kennenzulernen und festzustellen, ob eine gemeinsame Zusammenarbeit für beide vorstellbar ist.

Nach dem Abschluss der probatorischen Sitzungen wird ein Antrag auf Psychotherapie gestellt. Dieser wird der Krankenkasse zugesandt, je nach Fall können nach den möglichen 24 Stunden Kurzzeit Psychotherapie zwischen 50 und 135 Sitzungen im Rahmen der gesetzlichen Krankenversorgung beantragt werden. Dazu ist ein Bericht des Therapeuten an einem Gutachter nötig, der den Antrag auf weitere Stunden überprüft und der Krankenkasse das Ergebnis mitteilt.

Bei einer psychoanalytischen Psychotherapie werden bis zu 300 Stunden bewilligt.